News
27.02.2026

Zur Hochschulreife ohne Gymnasium – FOS Karlsfeld ist Premium-Partner der JOB 2026

Das Gebäude der FOS Kalrsfeld von außen Das Gebäude der FOS Kalrsfeld von außen

Die 11. Klasse der Ausbildungsrichtung Gestaltung ist gerade mitten im kreativen Schaffensprozess. Aktuell arbeiten die jungen Leute mit Stoffen, aus denen Figuren oder gestaltete Bilder entstehen. Unterrichtet werden sie von der Künstlerin Eva Raiser-Johanson, die zufrieden sieht, dass ihre Schülerinnen und Schüler mit vielen Ideen unterwegs sind.

Textiles Gestalten ist aber nur ein Teil der Ausbildungsrichtung. In der Werkstatt stehen unter anderem bereits Tonfiguren, die die Klasse gestaltet hat. Demnächst geht es an die Schmuck- und Metallbearbeitung mit dem Goldschmiedemeister Hanns Peter Selner. Auch Grafik/Illustration und Holz-Design werden in der Lehrwerkstätte unterrichtet.
Wer in diese Ausbildungsrichtung aufgenommen worden ist, hat eine Aufnahmeprüfung bestanden, in der künstlerisches Talent nachgewiesen werden musste. Und das merkt man, wenn man den Jugendlichen bei ihrer Arbeit zuschaut.

Die beste aller Schulformen

„Die Fachoberschule ist für mich die beste aller Schulformen“, sagt Franz Elender. Er ist 1. Vorstand des Trägervereins der privaten, staatlich anerkannten FOS Karlsfeld, Diplom-Kaufmann und hat auch lange selbst unterrichtet. Tatsächlich bietet die Fachoberschule viele gute Möglichkeiten für ganz verschiedene junge Menschen. Wer nach dem Mittleren Schulabschluss seine Fachhochschulreife oder auch die allgemeine Hochschulreife erlangen will, kann dies hier ohne gymnasiale Oberstufe tun. An der FOS Karlsfeld gibt es fünf unterschiedliche Ausbildungsrichtungen: Wirtschaft und Verwaltung, Sozialwesen, Gestaltung, den Naturwissenschaftlichen Zweig (ABU) sowie - neu – Gesundheit.

„In der 11. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler zugleich eine fachpraktische Ausbildung, die in der Regel in externen Betrieben absolviert wird“, ergänzt Franz Elender. Das sei für viele Jugendliche sehr spannend, die nach zehn Klassen Unterricht einfach nicht mehr nur durchgehend die Schulbank drücken wollten. Außerdem helfen die Praxisanteile bei der eigenen Berufsorientierung und für die spätere Studienwahl.

„Wer den nötigen Notenschnitt zum Besuch der FOS nicht mitbringt, der kann bei uns eine Vorklasse besuchen. Wer sie besteht, darf in die 11. Klasse aufrücken“, informiert Gabriele Papp, die 2. Vorständin des gemeinnützigen Trägervereins ist. „Manche Schüler sind Spätzünder und brauchen einfach mehr Zeit. Für sie ist die Vorklasse eine gute Möglichkeit, den Anschluss an die Oberstufe zu finden“, weiß Gabriele Papp. Allerdings entscheiden sich auch Schüler zum Besuch der Vorklasse, die den nötigen Schnitt von mindestens 3,5 in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch hätten, um gleich in die 11. Klasse einsteigen zu können. Sie fühlten sich aber trotzdem durch die Vorklasse sicherer.

Gute Erreichbarkeit

Die FOS Karlsfeld liegt direkt am S-Bahnhof, was für die Erreichbarkeit optimal ist. Deshalb kommen die 351 Schüler nicht nur aus dem Landkreis Dachau sowie Stadt und Landkreis München, sondern zum Teil noch von weiter her.
Rund 40 Lehrkräfte erteilen den Unterricht in derzeit 16 Klassen. Es gibt auch eine Diplom-Sozialpädagogin, die seit 2013 vor Ort als Schulsozialarbeiterin tätig ist. Sie unterstützt zum Beispiel bei persönlichen Problemen, der Lernoptimierung oder bei Bewerbungen. Dazu kommen 14 weitere Beschäftigte, die sich um die Verwaltung kümmern, um den Pausenkiosk oder um die Sauberkeit der Schule. Deren Reinlichkeit ist augenfällig, denn es gibt keine Graffitis oder verschmutzte Flächen. Auch die Sporthalle und der Pausenraum wirken einladend. Auf der Südseite des Gebäudes spenden im Sommer Bäume Schatten, so dass die Klassenzimmer nicht stark aufheizen.

Die private FOS Karlsfeld verlangt je nach Zweig 260 bis 300 Euro im Monat Schulgeld. Wer nachweislich bedürftig ist, kann beantragen, dass die Hälfte davon erlassen wird. Die Anmeldung an der Schule ist unkompliziert: „Bei uns ist die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidend. Die ersten 26 Personen haben einen Platz in der Klasse. Wer sich erst danach angemeldet hat, kommt auf die Warteliste“, erklärt Franz Elender.
Die Erfolgsquote der FOS Karlsfeld ist beeindruckend. Alle, die die letztjährige 13. Klasse besucht haben, konnten die allgemeine beziehungsweise fachgebundene Hochschulreife erlangen. 95 bis 100 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Jahren die 12. Klasse bestanden und damit die Fachhochschulreife erreicht.

Franz Elender und Gabriele Papp sind dankbar für die guten Rahmenbedingungen, die die FOS hier vorfindet. Gegründet wurde die FOS Karlsfeld ursprünglich von damaligen Mitarbeitern der Wirtschaftsschule Scheibner und fand mit ihrer ersten Klasse im Jahr 2000 zunächst Aufnahme in der Berufsschule Dachau.
Als die Berufsschule Dachau ihre Räumlichkeiten wieder selbst benötigte, sah sich das Gründerteam nach einer Alternative um. Da es in Karlsfeld noch überhaupt keine weiterführende Schule gab, machte sich Karlsfelds früherer Bürgermeister Fritz Nustede dafür stark, dass die FOS hier ansässig würde. Das geschah im September 2003. Bereits 2005 erhielt die FOS ihre staatliche Anerkennung. Als die Räume am Standort Ohmstraße nicht mehr ausreichten, baute die FOS in der Zugspitzstraße und zog dort 2009 ein. Seit 2016 gibt es einen Erweiterungsbau mit weiteren Klassenzimmern, Fachlehrsälen und einer Sporthalle.

Die Gebäude sind gemäß nachhaltiger Kriterien errichtet. Es gibt auch ein E-Schulfahrzeug, den Microlino, mit dem die betreuenden Lehrkräfte die Schüler im Praktikum besuchen. Den bringt das Team der FOS Karlsfeld wieder mit zur JOB Dachau.

Engagiert als Premium-Partner

Warum ist die FOS Karlsfeld Premium-Partner der JOB 2026? „Wir fühlen uns dem Landkreis Dachau verbunden“, begründet Gabriele Papp dieses Engagement. „Wir sind hier zu Hause. Und wir wollen jungen Leuten aus der Region dazu verhelfen, eine weiterführende Schule zu besuchen. Deshalb beraten wir gerne vor Ort.“ Das Stand-Team der FOS bringt dazu auch einige Schülerinnen und Schüler mit, die aus eigener Erfahrung davon erzählen können, wie es sich dort lebt und lernt. (rif)

Warum gibt es Premium- und Sponsoring-Partner der JOB Dachau?

Premium-Partner ermöglichen es ebenso wie die Sponsoring-Partner der JOB-Messe, dass das umfassende Angebot der JOB Dachau ermöglicht werden kann.
Neben der FOS Karlsfeld gibt es folgende Premiumpartner: die Unternehmen MAN, NAT, Wittmann-Winterholler, Ecom, die Stadtwerke Dachau und das Franziskuswerk.
Die vier Sponsoring-Partner der JOB Dachau sind: die Sparkasse Dachau, die VR-Bank, die Stadt Dachau und der Landkreis Dachau.


Kontakt

Bei Organisationsfragen zur JOB-Messe: Frank Donath (Agentur Donath & Friends), Tel. 0172 / 8400447

Pressearbeit und Fotos: Gabriele Riffert (Redaktionsbüro Riffert), Tel. 01 51 / 10 78 79 91, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Allgemeine Infos zur JOB Dachau: job-dachau.de

Weitere Informationen